- - - Ende Februar hat unsere “Filmschule 2012“ begonnen. Alle Plätze ausgebucht! - - - "Objektiv" wächst weiter: 30. Mitglied aufgenommen - - - Tagesworkshop speziell für Jungfilmer (15 - 25 Jahre) geplant: "Filmgestaltung kompakt" - - -


Größter Klub am Ort und bunt gemischt

Der Mönchengladbacher Filmklub "Objektiv" e.V. wurde am 30. Dezember 2008 gegründet und ist seit dem 1. Januar 2009 Mitglied im Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA). Damit sind wir der jüngste von insgesamt drei Filmklubs in Mönchengladbach. Das Wort "jung" täuscht allerdings. Gut die Hälfte unserer Mitglieder sind alt-erfahrene Filmer, die die Entwicklung des Amateurfilms in Mönchengladbach über viele Jahre stark mit geprägt haben. Einzelheiten finden Sie unter: "Klub-Geschichte". Mit 21 Gründungsmitgliedern, überwiegend im Alter zwischen 40 und 60 Jahren, ist "Objektiv" vom Start weg der größte Filmklub der Stadt. Die Mitglieder kommen aus völlig unterschiedlichen Berufen. So sitzt bei den Klubabenden der Handwerker neben dem Ingenieur, der Arbeiter neben der Unternehmerin, der Freiberufler neben dem Pensionär und die Hausfrau neben dem Managementberater. Sie alle bilden eine prima funktionierende Gemeinschaft, denn sie haben eins gemeinsam: Spaß am Filmen.

  

Wir sind so genannte "Amateurfilmer".

Für viele hat dieser Begriff einen etwas negativen Beigeschmack: unprofessionell, dilettantisch, stümperhaft… Dabei besagt der Begriff "Amateur" wörtlich, dass man etwas aus Liebhaberei, als Hobby, betreibt und nicht aus beruflichen Gründen. Wir beschäftigen uns also "nur" aus Liebhaberei, wenn auch sehr intensiv mit dem Filmemachen. Was einen guten Film ausmacht, kann man nämlich lernen. Das beweisen wir bei jedem Klubabend, wenn wir die Filme von Mitgliedern und Gästen analysieren und dann engagiert diskutieren, was die Autoren an ihren Filmen noch verbessern können. Wer wirklich interessiert ist, kann beim Filmklub "Objektiv" enorm viel lernen, denn unsere Erfolgsfilmer geben ihr Wissen und ihre Erfahrung gerne weiter. An folgender Erkenntnis, die übrigens für Profis und Amateure gleichermaßen gilt, kommt allerdings niemand vorbei: Ein guter Film ist immer das Ergebnis von (vielleicht) 10% Inspiration und (mindestens) 90% Transpiration! Vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt.

  

Wir sind keine "Vereinsmeier".

Wie jeder Verein haben wir einen Vorstand und ein paar Regeln für das Klubleben. Aber das Verehren angestaubter Traditionen und das Zelebrieren starrer Rituale sind uns fremd. Wir verstehen uns als eine für jeden offene Interessengemeinschaft zum Lernen und zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Die Satzung mit ihren Paragrafen benötigen wir eigentlich nur einmal im Jahr bei der Jahreshauptversammlung. Außerdem ist ein solches Regelwerk nötig als Voraussetzung für die Eintragung ins Vereinsregister sowie für die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit. Beides ist unmittelbar nach der Vereinsgründung erfolgt – eine sehr hilfreiche Voraussetzung, wenn man Fördergelder beantragen oder Sponsoren gewinnen will.

  

Unser Motto: "Filme machen, Filme zeigen!"

Die folgenden drei Schwerpunkte kennzeichnen unsere Klubarbeit:

·   In erster Linie geht es bei uns um das Filmemachen. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns sehr intensiv mit Fragen der Filmgestaltung. Aber auch technische Fragen werden behandelt, etwa bezüglich der Kamera oder rund um Auswahl und Handhabung von Schnittcomputer und -software. Gestalterisch und technisch erfahren die Mitglieder eine intensive Beratung und Unterstützung bei der Herstellung ihrer Filme. Das schließt die Weiterentwicklung und Förderung interessierter Mitglieder bis hin zur Wettbewerbsreife und zur Teilnahme an Festivals ein.

·   Durchführen von vertiefenden Workshops zur Filmgestaltung und zu technischen Fragen (teils auch für Nicht-Mitglieder). Am bekanntesten ist unsere traditionelle "Filmschule", bei der in mehreren ganztägigen Workshops (samstags) alle wichtigen Grundlagen des Filmens, von der Filmfotografie über die Kameraführung bis hin zum Filmschnitt und zur Nachvertonung, behandelt werden.

·   Veranstalten von Festivals und öffentlichen Filmschauen, um den Filmemachern eine Plattform zu bieten und um für den Gedanken des anspruchsvollen Amateurfilms zu werben.

Bei allem Engagement für die Filmerei achten wir aber auch darauf, dass die Pflege der Gemeinschaft nicht zu kurz kommt. So freuen wir uns darüber, dass auch außerhalb der turnusmäßigen Klubabende viele Querkontakte unter den Klubmitgliedern bestehen und dass auch im kleineren Kreis gegenseitige Hilfe vielfältig praktiziert wird. Zwei-, dreimal im Jahr organisiert unser "Fest- und Feier-Ausschuss" außerdem für die Mitglieder – mit Partnern selbstverständlich – etwas Besonderes: einen Ausflug, eine Besichtigung, eine Grillparty, ein gemeinsames Essen o.ä. Höhepunkt des Jahres ist unser festliches Weihnachtsessen im Dezember.

  

Der Filmklub "Objektiv" ist kein elitärer Klub (nur) für Wettbewerbsfilmer.

Wir sind ein sehr engagierter Klub, und wir sind recht stolz auf die Qualität unserer Filmdiskussionen. Dabei unterscheiden wir nicht im Geringsten zwischen einem "einfachen" Filmer und einem Wettbewerbsfilmer. Denn: Wo steht geschrieben, dass ein "nur" für private Zwecke produzierter Film weniger liebevoll oder handwerklich schlechter hergestellt sein darf oder soll, als ein Film, der sich auf einem Wettbewerb bewähren möchte? Jedem Klubmitglied wird nach Kräften geholfen, seinen Film zu verbessern – ohne darauf zu schauen, welchem Zuschauerkreis dieser Film später einmal gezeigt wird.

Übrigens: Gut die Hälfte unserer Klubmitglieder macht lediglich persönliche Filme, d.h. Urlaubs- oder Reisefilme, Familienfilme, Dokumentationen von privaten oder lokalen Ereignissen, Erinnerungsfilme. Alles Filme, die ihr Publikum ausschließlich im Freundes- oder Bekanntenkreis finden. Ungefähr ein Dutzend Klubmitglieder produziert aber zusätzlich auch noch Filme, die für ein größeres Publikum interessant sind. Diese Filme nehmen – nachdem wir sie in der Regel mehrfach und intensiv bei Klubabenden diskutiert haben – an Wettbewerben und Filmfestivals teil. Und natürlich freuen wir uns alle, wenn diese Filme dann auf Landes- bzw. auf nationaler Ebene Anerkennung finden und mit Medaillen ausgezeichnet werden.

Siehe auch: Unsere Klubabende